Wie man eine Festplatte mit Mac OS X 10.7 formatiert

Festplatten sind standardisiert, d.h. man muß keine speziellen Festplatten kaufen, damit sie an einem Mac funktionieren, einfach anschließen und sie sollte am Schreibtisch erscheinen. Kleine Einschränkung: da es keinen Mac mit eSATA-Anschlüssen gibt, muss man zumindest bei externen Festplatten darauf achten, dass die Festplatte USB- oder Firewire-Anschlüsse hat. USB 3.0 ist ebenfalls kein Problem, sie funktionieren auch an Macs, die nur USB 2.0-Anschlüsse besitzen.

Bevor man Daten raufkopiert, sollte man Sie jedoch noch formatieren, da viele Festplatten für Windows-Systeme vorformatiert (FAT oder NTFS) ausgeliefert werden und dadurch für Mac-Systeme nur mit Einschränkungen nutzbar sind. Folgende Dateisysteme sind üblich:

FAT: ein bereits sehr alter Standard, erkennt man daran, das man nur max. 4GB große Dateien raufkopieren kann, der Mac kann aber lesend und schreibend darauf zugreifen, deswegen für Datenaustausch mit PCs ideal, wenn man nur kleinere Dateien hat
NTFS: das aktuelle Dateisystem von Windows, hat nicht die 4GB-Einschränkung wie FAT, allerdings kann ein Mac nur lesend auf NTFS-Festplatten zugreifen, aber nicht schreibend (d.h. nichts raufkopieren, nichts verschieben, nichts löschen). Es gibt Zusatzprogramme, die dem Mac Schreibzugriff beibringen, allerdings kosten sie entweder etwas oder liegen zwar kostenlos der Festplatte bei, sind dann allerdings meist veraltet und nicht mit dem aktuellsten OS X-Betriebssystem kompatibel
HFS Extended: das native Dateisystem von Apple, sollte man bevorzugt verwenden, wenn man keinen Datenaustausch per Festplatte mit Windows-Anwender durchführen muß

Anleitungen zum Formatieren einer Festplatte gibt es zuhauf im Internet, allerdings fehlt mir immer ein wichtiger Schritt – das richtige Partitionsschema vor der Formatierung auszuwählen.

Der korrekte Ablauf wäre nun:
(Achtung: da wir nun die Festplatte komplett löschen, sollte man noch überprüfen, was auf der externen Festplatte vom Hersteller hinterlegt wurde, es könnte Sinn machen, zB. ein vorhandenes Handbuch oder Diagnose-Tools auf die interne Festplatte zu kopieren, bevor man die externe Festplatte formatiert)

  • Zum Formatieren benötigt man das Festplatten-Dienstprogramm, dieses findet man auf der Festplatte im Ordner „Dienstprogramme“, der sich wiederum im Ordner Programme befindet.
  • Wenn die externe Festplatte angeschlossen ist, sollte man sie im Festplatten-Dienstprogramm in der linken Spalte, unterhalb der internen Festplatte sehen.
  • Extern angeschlossene Festplatten haben ein gelbes Icon, nun nicht auf den Namen der Festplatte klicken, sondern den Eintrag eins drüber mit der Kapazitätsangabe – in meinem Screenshot wäre das der Eintrag „80,03GB Newer Technology“. Neben der Kapazitätsangabe steht entweder der Name des Gehäuseherstellers (in diesem Fall Newer Technology“), es könnte aber auch der Festplattenhersteller selbst genannt werden (Seagate, Samsung, usw.).
  • Nun im Bereich rechts daneben auf den Reiter „Partitionieren“ klicken
  • Nun darunter beim Popup-Menü „Volume-Schema“ statt „Aktuell“ „1 Partition“ auswählen
  • Nun auf den darunter befindlichen Button „Optionen…“ klicken und dort die erste Auswahlmöglichkeit – GUID-Partitionstabelle – auswählen und auf „OK“ klicken
  • Nun der Festplatte bei „Volume-Informationen“ > „Name:“ einen Namen vergeben
  • Nun darunter beim Popup-Menü „Format“ auswählen: „Mac OS Extended (Journaled)
  • Abschließend auf den Button unten rechts „Anwenden“ klicken – nun wird die Festplatte formatiert und somit alle darauf befindlichen Daten gelöscht.

Empfehlenswerte Tipps fürs updaten auf Mac OS X 10.7 Lion

Bei der Aktualisierung auf Mac OS X 10.7 “Lion” sollte man nicht vorgehen wie bei einem normalen Zwischenupdate, sondern den Mac ganz gezielt darauf vorbereiten, ansonsten könnte es im Nachhinein seltsame Phänomene geben (nicht erklärbare Probleme, Problematik wird in keinem Apple Support-Forum erwähnt,…), oder die größtmögliche Katastrophe – der Mac fährt nicht mehr hoch.

Deswegen sollte man einige Vorkehrungen treffen, die folgenden Tipps sind ein kurz gehaltener Best Practice-Leitfaden, basierend auf meinen Erfahrungen aus 15 Jahren Betriebssystemupdates installieren.

Systemvoraussetzungen

  • Mac OS X 10.6.8 (wenn man noch 10.4 oder 10.5 verwendet, muss man zuerst eine Mac OS X 10.6 DVD für 29 Euro kaufen und dann digital via App Store für 25 Euro Mac OS X 10.7 Lion)
  • Mac mit Intel Core 2 Duo-Prozessor und mind. 2GB Hauptspeicher
  • mindestens 13GB freier Festplattenspeicher, warum erklärt Apple in diesem Knowledgebaseeintrag
  • wer ganz sicher gehen möchte, dieses Programm von Macwelt.de zeigt schön übersichtlich an, ob alle Voraussetzungen erfüllt werden

Ablauf

  • Backup, Backup, Backup
  • man sollte zumindest ein Time Machine Backup haben
  • besser zusätzlich noch eine 1:1 Kopie der Festplatte auf eine externe Festplatte mit Tools wie SuperDuper oder CarbonCopyCloner (bei Time Machine kann man nicht erkennen, ob das Backup wirklich 100% korrekt ist (außer zeitaufwändig zurückspielen), mit einer 1:1 Kopie kann man testweise hochfahren)
  • überprüfen, ob die zusätzlich installierte Software kompatibel mit Lion ist (zB. funktionieren Microsoft Office 2004, AppleWorks, viele UMTS-Modem-Treiber und auch Druckertreiber (vor allem teure Multifunktionsdrucksysteme) nicht mehr unter Lion), RoaringApps bietet eine gute Übersicht an
  • Neben dieser Website könnte man auch im Programm System Profiler erkennen, welche Programme zu alt für Lion sind – linke Spalte Software > Programme > auf Spaltentitel “Art” klicken > alle Programme, die in dieser Spalte mit “PowerPC” angegeben werden, wird man unter Lion nicht verwenden können
  • alle Programme, die man kostenlos updaten kann, vor der Installation updaten (zB. Adobe-Updates, Office-Updates, Firefox läuft nur in der Version 5.0.1 aber nicht in älteren Versionen) – auch Betriebssystemupdates von 10.6 und von Zusatzprogrammen wie iTunes, iPhoto,…
  • kostenpflichtige Programme, die auf der oben angeführten Website als inkompatibel geführt werden, entweder Updates kaufen oder zu alternativen Programmen wechseln (zB. statt Office 2004 Libre Office installieren)
  • mit dem Festplatten-Dienstprogramm die Festplatte überprüfen und die Zugriffsberechtigungen reparieren
  • mit der Shift-Taste Mac starten (Systemwartungsmodus wird ausgeführt, dieser Start dauert deutlich länger als sonst üblich), danach normal neu starten
  • alle nicht zwingend notwendigen Peripheriegeräte abstecken (externe Festplatten, Drucker, Scanner,…)
  • aus dem App Store das Mac OS X 10.7 Update runterladen und installieren (dabei sollten keine anderen Programme offen sein, während der Installation auch keine Programme wie Firefox, Word, usw. öffnen)
  • bevor man mit dem ersten Lion-Backup die ältere Snow Leopard-Fassung überschreibt ausgiebig alles testen, damit man notfalls nochmals zur älteren Version zurück kehren kann

Weitere Tipps

  • Wer es nicht eilig hat, besser mit Upgrade warten, bis das erste Folgeupdate (10.7.1) verfügbar ist (damit sollten dann die schlimmsten Bugs von 10.7 behoben sein)
  • Wem die interne Festplatte zu klein ist, kann das Upgrade gleich dazu nutzen
  • die alte Festplatte auszubauen
  • eine neue Festplatte einzubauen
  • Lion zu installieren (dazu benötigt man ein bootfähiges Image, siehe Artikel von Macworld.com)
  • und nach dem ersten Start die alte Festplatte mittels externem Gehäuse anzuschließen und mit dem Migration-Assistenten alle Daten zurückzuspielen
  • Lion macht so richtig Spaß, wenn man ein Trackpad hat (für iMac- & Mac Pro-Besitzer gibt es auch das externe Magic Trackpad)
  • Wenn man Grafiker ist und ein Schriftverwaltungsprogramm verwendet, sollte man wieder die “Fonts”-Ordner aufräumen
  • iPad und Zeitungen – ein erster Erfahrungsbericht

    Nachdem Springer-Chef Mathias Döpfner Steve Jobs bereits als Heiland gepriesen hat (“Jeder Verleger auf der Welt sollte sich einmal am Tag hinsetzen, beten und Steve Jobs dafür danken, dass er die Verlagsbranche rettet“), war ich natürlich recht neugierig, was die Zeitungsverleger bisher unternommen haben, um den potentiellen Lesern die iPad-Versionen der Zeitungen schmackhaft zu machen.

    Zunächst muss man unterscheiden, welche Art an Content angeboten wird:

    • einfach nur ein Abbild der Website, aber speziell fürs iPad optimiert
    • oder ein Abbild des Printprodukts, idealerweise aufgepeppt mit Bilderstrecken, Videos, Linksammlungen…

    Schauen wir uns zuerst an, was die heimische Medienwelt anbietet und danach ein paar Beispiele aus dem Ausland.

    Kronen Zeitung
    Art: Abbild der normalen Website, eine iPad-Version der Printausgabe ist für Jahresende angekündigt
    Pros: separate Bundeslandinformationen, viele Photos und Videos, nette Serviceideen (Wetterleiste, jetzt im TV)
    Cons: viel zu überladen – selbst mit einem quer gehaltenen iPad muss man horizontal scrollen (besser macht es da zB. die Huffington Post), keine Suchfunktion, keine Kommentarfunktion
    Download via iTunes krone.at

    Kurier
    Art: Abbild des Printprodukts
    Leider kein Pro/Contra möglich, das App kostet € 9,99 – dies war mir für ein einmaliges Testen zu teuer. Laut den Userkommentaren im iTunes Store scheint es aber momentan noch recht absturzfreudig zu sein.
    Download via iTunes KURIER - KURIER.at

    Der Standard
    Art: Abbild der normalen Website, bis jetzt nur iPhone-Version, keine spezielle iPad-Version
    Pros: ladet schnell, man kann User-Kommentare lesen und selbst schreiben, es gibt eine Suchfunktion, schneller Zugriff auf die einzelnen Rubriken (vor allem wenn man das iPad horizontal hält), schneller Switch zur normalen Websiteversion innerhalb der App, Buttons um Artikel auf Twitter oder Facebook zu Posten;
    Cons: keine Service-”Goodies” wie bei Krone oder Kleine Zeitung, fehlende iPad-Optimierung, wenige Bilder und Videos
    Download via iTunes iStandard

    Die Presse
    Art: Abbild des Printprodukts
    Pros: Artikel kann man sich nicht nur im Zeitungslayout anzeigen lassen, sondern auch in einem eigenen Lesemodus (keine Spalten, Text vergrößerbar, Vollbild); angenehm schnell/flüssig beim Navigieren, aktuelle Ausgabe wird komplett runtergeladen, damit auch offline lesbar, Funktion „Seitenübersicht“ sehr praktisch, um gezielt eine bestimmte Seite aufzurufen
    Cons: keine Suche, keine Kommentarfunktion, keine Links (zB. vom Artikelanreißer auf der Startseite zum eigentlichen Artikel), keine aktuellen News eingebaut (einfach nur der Inhalt der aktuellen Tageszeitung), keine manuelle Löschfunktion für alte Ausgaben
    Download via iTunes Die Presse -

    Kleine Zeitung
    Art: Beides – auf den ersten Blick ein iPhone-App, dass ein Best-Of der Homepage darstellt, aber innerhalb der App kann man als Abonnement der Zeitung auch eine ePaper-Version der kompletten Tageszeitung anschauen.
    Pros: Kommentarfunktion, einfaches Weiterempfehlen von Artikeln auf Facebook & Twitter, viele Fotostrecken und Videos, flott zu Navigieren
    Cons: keine Suchfunktion, (noch?) keine HD-Version fürs iPad
    Download via iTunes Kleine Zeitung - Kleine Zeitung DIGITAL

    Wirtschaftsblatt
    Art: Abbild des Printprodukts
    Pros: sehr sympathisches Abo-Modell – die iPad-Variante ist günstiger als die normale Printausgabe (iPad: € 19,80/Print: € 34,90); sehr einfaches Auswählen der gewünschten Ausgabe, durchblättern geht angenehm schnell, man kann das Angebot 30 Tage lang kostenlos testen
    Cons: keine Suchfunktion, keine Kommentarfunktion, App eher lieblos gemacht – einfach die Printausgabe als PDF oder Bild implementiert – dadurch kein Mehrwert möglich durch z.B. zusätzliche Verlinkungen, Videos oder Bilder; dadurch iPad-typische Bedienungsarten wie Doppelklick auf eine Spalte zum Vergrößern nicht möglich, läßt nur eine relativ niedrige Zoomstufe zu
    Download via iTunes WirtschaftsBlatt

    Österreich
    Art: Abbild des Printprodukts
    Pros: momentan kostenlos, separate Version für jedes Bundland abrufbar plus zusätzlich PDF-Version von Wien (technisch übrigens recht skurril gelöst – einfach nur ein Link, der an den Browser vom iPad übergeben wird, der dann ein PDF runterladet und im Browser anzeigt, d.h. keine Zusatzfeatures möglich. Wenn man sich den Link übrigens kopiert, kann man von jedem normalen PC aus dann täglich die aktuelle Ausgabe von Österreich runterladen, da sich die URL nie ändert).
    Cons: wie das Wirtschaftsblatt einfach die Printausgabe 1:1 übernommen, d.h. nur eine Zoomstufe, keine Suche, keine Interaktivität
    Download via iTunes Tageszeitung

    Heute
    Art: Abbild des Printprodukts
    Pros: natürlich kostenlos, separate Versionen für Wien, Niederösterreich und Oberösterreich plus der letzten 7 Tage; schnell und schnörkellos
    Cons:nicht offline nutzbar, wie Österreich einfach 1:1 Kopie der Printausgabe, d.h. keine Interaktivität, keine Kommentarfunktion, keine Suche
    Download via iTunes Tageszeitung HEUTE: Kein Morgen ohne Heute - OpenResearch Software Development OG

    Im Vergleich dazu zwei positive internationale Beispiele:

    The Wall Street Journal
    Art: Abbild des Printprodukts
    Pros: Startseite individuell anpassbar, obwohl eigentlich Abbild des Printprodukts fließen auch “Real Time”-News ein, einige Videos und Bilderstrecken, einzelne Artikel oder ganze Rubriken können archiviert werden
    Download via iTunes The

    Wired
    Art: Abbild des Printprodukts
    Pros: zwar eine Monatszeitschrift und keine Tageszeitung, zeigt aber, was optisch alles möglich ist: jede Seite wird in zwei Versionen erstellt – Hoch- und Querformat, sogar die Anzeigen werden neu gelayoutet; viele Bilder und Videos;
    Cons: da eine Mischung aus PDF und Bildern plus zwei Versionen von jeder Seite datenmäßig riesig (über 400MB pro Ausgabe)
    Download via iTunes WIRED

    So richtig überzeugende Angebote gibt es noch nicht, man merkt, dass der Markt gerade erst entsteht und alle noch am experimentieren sind oder einfach einmal etwas am Markt platzieren wollten, egal in welcher Qualität.

    Es krankt vor allem noch daran, dass die meisten Anbieter einfach eine statische Version des Printprodukts anbieten, die alles verhindert, was eine dynamische und iPad-optimierte Version interessant machen würde:

    • sich seine Hauptinteressen herauszupicken, die dann automatisch am Anfang der Zeitschrift stehen (zB. wenn einem vor allem Politik und Fußball interessiert)
    • nicht einfach nur den Artikel aus der Printversion, sondern aufpeppen mit
      • "einweben" von Real-Time-News der Homepage
      • viel verlinken – zu anderen Artikeln der aktuellen Ausgabe, die zum Thema passen, oder ins Archiv oder auf die Homepage
      • der Möglichkeit, Content weiterempfehlen zu können via eingebautem eMail-Client, Twitter und Facebook
      • Userkommentare (finde ich oft spannender als den eigentlichen Artikel)
    • Fingerbedienungsarten des iPads übernehmen (Pinch and Zoom, Doppel-Tap, Wischen), schließlich sind die iPad-User bereits darauf trainiert
    • Suchfunktion für die aktuelle Ausgabe plus dem Archiv
    • Location-based Artikel, iPad erkennt, wo man sich gerade befindet und bietet dazu tagesaktuelle Artikel, Archivbeiträge, oder auch Lokalbesprechungen und Kinotipps an

    Mit JPGs oder PDFs wird man diese Funktionen nicht praktikabel realisieren können, das Sportmagazin “Sports Illustrated” zeigt, in welche Richtung es gehen könnte (sollte) – den Content nämlich auf HTML5-Basis aufzubereiten: http://www.youtube.com/watch?v=U3j7mM_JBNw

    Vorteil: die für HTML5 sehr gut optimierte Browserengine WebKit ist fix eingebaut in allen iOS- (iPhone, iPad, iPod touch) und allen Android-basierenden Smartphones, auf manchen Symbian-basierenden Geräten (Nokia) und soll noch dieses Jahr auch am Blackberry Einzug finden. Somit verwenden viele Geräte eine gemeinsame Basis zur HTML-Darstellung, was das anpassen an die einzelnen Plattformen deutlich vereinfacht (CSS-Datei). Native Apps benötigt man weiterhin als “Hülle”, für den Bezahlvorgang, zur Archivierung und anderen Dingen, die nichts direkt mit der Darstellung des Contents zu tun haben.

    Übrigens: einen bis jetzt kaum beachteten Vorteil haben die Angebote aber bereits jetzt – Leser von ausländischen Zeitungen können ordentlich Geld sparen – so kostet zB. Wired in der normalen Trafik gut 10 Euro, als iPad-Version hingegen nur € 2,99.

    Fazit
    Abgesehen davon gibt es derzeit aber kaum einen Grund, ein spezielles App der Zeitungen zu kaufen, da sie außer der Papierersparnis kaum Mehrwert bieten und auf den normalen Webseiten zumeist dieselben Artikel angeboten werden – aber aktueller, besser am iPad lesbar, interaktiver und obendrein kostenlos.

    Keines der getesteten Programme macht so viel Spaß wie zB. Flipboard oder “The Times“, die Inhalte von bekannten Newsseiten und Feeds von Twitter und Facebook optimal aufbereiten – so würde das Lesen von Zeitungen deutlich mehr Spaß machen.

    Es wird kein Zufall sein, dass man genau jene iPad-Apps als fast gelungen bezeichnen kann, die es schon immer nur digital als Website gab, aber nie eine Printversion hatten – zB. Slate oder Huffington Post.

    Kurz gesagt: warum sollte man ein Zeitungsabo abschließen, wenn sowieso die meisten Informationen kostenlos auf den jeweiligen Websites der Zeitungen angeboten wird? Nur wenn das App den Content perfekt für das iPad aufbereitet UND ausreichend Mehrwert anbietet, mir ist bis jetzt aber noch keines untergekommen, dass mich dahingehend vollständig überzeugt hätte.

    (Artikel am 24.11. aktualisiert – Heute und Die Presse hinzugefügt)

    Erfahrungsbericht – eine Woche mit dem iPad

    Nachdem Apple vor 3 Monaten das iPad in den USA auf den Markt brachte (und seitdem bereits 3 Millionen Stück verkauft hat!), ist es nun seit letzten Freitag auch bei uns erhältlich.

    Nach einer Woche iPad-Nutzung frage ich mich zwar noch immer hin und wieder, ob ich das iPad eigentlich brauche, vor allem wenn man bereits ein MacBook Pro und ein iPhone hat – pragmatisch gesehen nicht, vom Bequemlichkeits- und Spaßfaktor her schon.

    Und vor allem ist noch “Luft nach oben”, was die Anwendungsbereiche betrifft, es gibt aktuell ca. 20.000 Apps speziell fürs iPad, aber die “Killer-App”, die viele zum Kauf eines iPads animieren würde, gibt’s noch nicht. Aber interessante Ansätze wie das Flipboard (Newsreader) oder Ping Pong Battle (Tischtennis spielen mit einem iPad und zwei iPhones!) gibt es bereits.

    Hier nun meine – subjektiven – Eindrücke:

    Positives am iPad

    • Schneller Prozessor, dadurch “fühlt” sich Surfen kaum langsamer an als am Desktop (der neue Prozessor ist etwa doppelt so schnell wie der des iPhone 3GS und nur ca. 20% langsamer als ein Atom-Proz. mit 1GHz, der ja in vielen Netbooks verwendet wird)
    • Spiele machen im Vergleich zum iPhone deutlich mehr Spaß – dank des größeren Displays
    • Interface mit iPhone/iPod touch identisch, somit für viele sofort verwendbar, keine Erlernphase notwendig
    • Mit iBooks hat Apple wieder einmal ein tolles App entwickelt – damit macht es wirklich Spaß, eBooks aus dem iTunes-Store, aber auch normale PDFs, die man über iTunes hochladen kann, zu lesen
    • Apropo App, mit den Apple eigenen Apps wird es ja relativ rasch langweilig, aber dank dem iTunes Store gibts weitere 200.000 Apps zum nachinstallieren, 20.000 davon sind speziell ans iPad angepasst (die anderen 180.000 Apps laufen in einem Kompatibilitätsmodus)
    • Apple hat sicher lange an der Displaygröße und am Seitenverhältnis herumexperimentiert, haben in meinen Augen genau richtig entschieden: viele hätten sich zwar ein 16:9 Format gewünscht (Stichwort Kinofilme), aber 4:3 ist speziell für Apps und Webseiten einfach besser geeignet
    • “Instant On” ist echt angenehm, keine Wartezeiten nach dem Aufwecken aus dem Ruhezustand
      die Akkuleistung ist wirklich genial – mehrere Tage trotz intensivem Surfen, Videos schauen und eMailen

    Negatives am iPad

    • Um es länger freihändig halten zu können, müsste es um ein gutes Drittel leichter werden. So muss man sich nach dem iPad richten bei der Sitz-/Liegeposition und es zB. auf die Oberschenkel legen
    • Ein neu ausgepacktes iPad kann nicht vom Backup eines iPhone wiederhergestellt werden, man kann zwar fürs iPhone gekaufte Apps am iPad installieren, kann aber keine Settings übernehmen (zB. Zugangsdaten beim Facebook App, Spielstände)
    • Das Betriebssystem ist noch total auf “Medienkonsum” ausgelegt, Daten wie Wordfiles kann man nur umständlich über iTunes mit dem iPad syncronisieren (oder genauso ineffizient über Mobileme, Dropbox und eMail); es gibt keinen gemeinsamen Dokumentepool auf dem iPad, auf den alle Apps zugreifen könnten, was den Datenaustausch zwischen den Programmen sehr mühsam macht
    • Apropo Betriebssystem, vom iPhone mit iOS4 zurück zu einem iPad mit iOS 3.x ist ebenfalls lähmend, da einem sofort viele Features vom iOS4 abgehen (gemeinsame eMail-Mailbox, keine Over-the-Air-Notizen-Syncronisation, App-Ordner,…) – das ist aber nur ein temporäres Problem, voraussichtlich im September kommt iOS4 fürs iPad
    • Ich hoffe, iOS4 inkludiert dann auch einige Programme, die Apple seltsamerweise vom iPhone nicht übernommen hat: Wetter, Uhr, Rechner, Sprachmemos,…
    • eine Kleinigkeit, aber das nur 20 Programme pro Seite möglich sind, ist eine echte Platzverschwendung
    • man kann keine eigene Fonts installieren – was bei Verwendung der eigenen CI in Programmen wie Pages und Keynote problematisch ist
    • Am Zubehör kann man erkennen, wie Apple zu seiner Marge von 40% kommt (Durchschnittswert über die gesamte Apple-Produktpalette); alles für 29 € anzubieten, wo zB. ein Bumper bei den Herstellungskosten wohl eher bei 25 Cent liegen wird, nervt. So kommt man mit allem sinnvollen Zubehör (Digicam-Adapter, Dock, Hülle) auf nochmals fast 100,– €.
    • die eingebaute Videokamera fehlt sicher nur deswegen, damit Apple für die 2. Generation einen Appetizer für Besitzer der 1. Generation hat
    • einfach den Eltern oder Großeltern schenken geht nicht bzw. schwer, man benötigt einen normalen Computer für das (o.k., einmalige) freischalten, für Updates, für Backups,…

    Fazit
    Steve Jobs bezeichnet die Benutzung des iPads als “magisch”, dies ist – wie meistens – stark übertrieben, aber nach ein paar Minuten Benutzung entsteht doch ein ganz anderer Bezug zu den Inhalten als am Desktop, da man unmittelbar das Gerät bedient, ohne Maus und Tastatur dazwischen. Ein großes Plus sind – wie beim iPhone – die schier unbegrenzten Möglichkeiten, die man durch die Apps aus dem iTunes Store erhält.

    Auch abseits von privater Nutzung des iPads tut sich einiges, BMW USA stattet zB. jeden Verkäufer mit einem iPad aus, darauf befindet sich ein eigenes BMW-App über sämtliche BMW-Modelle und deren Konfigurationsoptionen, d.h. der Verkäufer kann mit Kunden vorm Auto stehen und ihm sofort die Gesamtsumme mitteilen oder das Auto in einer anderen Farbe zeigen. Auch im Education-Bereich wird eifrig an Lösungen fürs Klassenzimmer gebastelt.

    In den nächsten Tagen folgen dann noch eigene Beträge über Medienkonsum am iPad (Zeitschriften, Magazine) und empfehlenswerte iPad-Apps.

    Meine iPhone-Apps Empfehlungen

    Da ich oft danach gefragt werde, welche Programme (und Spiele) ich für iPhone und iPod touch empfehlen kann, hier nun eine kleine Auflistung:

    Für den Officebereich

    Evernote

    Evernote

    Evernote

    Evernote kann man sich wie ein externes Gehirn vorstellen – alle interessanten Informationen, die man nicht vergessen möchte, speichert man mit diesem Programm ab – danach werden die Daten mit dem Evernote-Server synchronisiert, ab diesem Zeitpunkt sind dann auch alle anderen Clients von Evernote (egal ob Mac oder iPhone-Version) bei aktiver Internetverbindung auf den neuesten Informationsstand gebracht – ideal, wenn man wie ich 2 Computer und ein iPhone hat. Ich verwende Evernote sehr gerne für Informationsschnitzel aus dem Internet oder aus Zeitungen, da man Einträge auch taggen (verschlagworten) kann, findet man einmal Abgelegtes trotzdem sehr rasch.
    Kostenlos (iPhone- und Macversion)
    Download: Evernote

    Herold Mobile
    heroldBin ich der Herold? Mit diesem iPhone App ja! Zwar eigentlich einfach nur ein Abbild der Funktionen von Herold.at, allerdings ist man mit diesem App schneller als über die Homepage und es nutzt bei der Ergebnisfilterung automatisch den aktuellen Standort (sehr praktisch, wenn man z. B. eine Autowerkstatt in einer nicht vertrauten Gegend benötigt und auch die genaue PLZ nicht kennt).
    Kostenlos
    Download: HEROLD mobile

    ÖAMTC
    oeamtcSchon wieder Auto – ÖAMTC bietet auf der Homepage die “Billig Tanken” Preistabelle an, wo man sich die aktuellen Treibstoffpreise einzelner Tankstellen anzeigen lassen kann. Mit diesem App kann man nun bequem vom aktuellen Standort aus sich die günstigste Tankstelle in der näheren Umgebung anzeigen lassen. Warum wegen ein paar Cent Unterschied gezielt bestimmte Tankstellen anfahren? Laut ÖAMTC: “Geht man im Durchschnitt von einem Verbrauch von 8 Litern pro 100km und einer Jahresfahrleistung von 13.500 km aus, so lassen sich pro Jahr ca. 160 Euro allein durch preisbewusstes und gezieltes Tanken sparen”.
    Kostenlos
    Download: Billig tanken

    barcoo
    barcooDu stehst im Supermarkt oder Elektronikgeschäft vor einem Artikel und bist Dir nicht sicher, ob der Artikel preisgünstig ist? Mit Barco kein Problem – einfach App starten, die Kamera des iPhones auf den EAN-Code des Produkts halten und barcoo zeigt Dir wenige Sekunden später an, wie viel der Artikel anderswo kostet. Bei manchen Artikeln zusätzlich auch Neu- und Gebrauchtpreise, Testberichte von Magazinen wie Stiftung Warentest, Wikipedia-Artikel und vieles mehr. Die dahinterstehende Datenbank ist für Deutschland optimiert, viele Preisabfragen funktionieren aber auch bei uns.
    Kostenlos
    Download: barcoo

    Photoshop mobile
    Adobe entwickelte eine mobile Version von Photoshop – aber natürlich nicht mit allen Features der Desktopversion. Photoshop mobile beschränkt sich auf das Basics wie: beschneiden, drehen, spiegeln, Farbwerte ändern, Bildeffekte anwenden, ins Web hochladen.
    Kostenlos
    Download: Photoshop.com Mobile

    OmniFocus

    OmniFocus

    OmniFocus

    Ist ein ToDo-Programm nach dem Getting Things Done-System (GTD). Ich selbst habe mir das GTD-System noch nicht genau angeschaut, das Programm ist aber dank des logischen Aufbaus auch ohne GTD-Kenntnisse benutzbar (man kann zB. alle aktiven ToDos filtern nach Projekt, Ort, Person oder Datum) und man kann die Einträge auch mit dem Mac synchronisieren, da es eine eigene Mac OS X-Version gibt. Wer ein günstiges ToDo-Programm sucht, wird da bei OmniFocus eher nicht fündig, das iPhone App kostet € 15,99 und die Version für den Mac kostet knapp € 57,00.
    Download: OmniFocus

    Social Web-Applikationen

    Xing
    Ein eigenes iPhone-App von der Business-Plattform Xing. Kann alles, was man von der Homepage kennt, die wirklich interessanten Features (z. B. wer besuchte mein Profil) sind auch mit diesem App aber nur für Premium-Mitglieder verfügbar.
    Kostenlos
    Download: XING

    Facebook
    facebookFacebook fürs iPhone erlaubt den direkten Zugriff auf das eigene Profil und auf Ihre Kontakte. Dieses App zeigt Ihnen, wer welche Statusinformationen gepostet hat und wer Ihnen persönliche Nachrichten zugeschickt hat. Fotos, die Sie mit dem iPhone geknipst haben, können Sie direkt auf die Plattform hochladen. Im Grunde sind alle Features der Website mit diesem App abgedeckt und zählt nicht nur wegen Features wie Push und Kontaktsynchronisation zu den “Referenz-Apps” auf dem iPhone.
    Kostenlos
    Download: Facebook

    Twitterific

    Twitter

    Twitter

    Twitter ist ja derzeit in aller Munde, deswegen kein Wunder, dass es gleich mehrere Twitter-Clients fürs iPhone gibt. Am interessantesten ist das Match Twitterific gegen Tweetie – für die Webgemeinde hat derzeit Tweetie die Nase vorn. Da ich am iPhone keine besonderen Anfordernisse an einen Twitter-Client stelle (einfach nur aktuelle Tweets anzeigen) und es Twitterrific auch in einer kostenlosen Version gibt (im Gegensatz zu Tweetie), verwende ich Twitterrific.
    Kostenlos
    Download: Twitterrific

    Bookmarks

    Delicious

    Delicious

    Man kann zwar die Lesezeichen von Safari dank iTunes auch mit dem iPhone synchronisieren, allerdings verwenden viele den Firefox als Standardbrowser. Ich habe im Safari in der Lesezeichenleiste nur die allerwichtigsten Lesezeichen, alle anderen befinden sich im Web bei delicious.com. Mit dem Programm Bookmarks kann man vom iPhone aus darauf zugreifen und hat somit auch unterwegs Zugriff auf alle Bookmarks (und kann auch neue Lesezeichen hinzufügen).
    Kostenlos
    Download: Bookmarks

    Informations- und Newslösungen

    Netnewswire

    NetNewsWire

    NetNewsWire

    NetNewswire gibt es schon lange für Mac OS X, es dient zum Abrufen von RSS-Feeds. RSS-Feeds werden von vielen Websites angeboten, der Vorteil für den User besteht darin, dass er mit einem Programm wie NetNewswire all diese Feeds sammeln kann und so schnell erkennt, auf welchen Websites neue Artikel online gestellt wurden.
    Kostenlos
    Download: NetNewsWire

    iCurrenciesLT
    Ein einfaches, schnörkelloses Programm für das Umrechnen eines selbst gewählten Betrages in 137 verschiedene Währungen. Aktualisiert beim Starten auf die tagesaktuellen Währungskurse.
    Kostenlos
    Download: iCurrenciesLT

    Units

    Units

    Units

    Noch ein schnörkelloses Programm, diesmal zum Umrechnen von Einheiten wie Länge (km – miles), Temperatur (Celsius – Fahrenheit) und einigen “exotischen” Werten, die wohl die wenigsten kennen. Perfekt wäre das Programm, wenn es eine deutsche Version davon gäbe.
    Kostenlos
    Download: Units

    iTranslate
    iTranslate ist ein Übersetzungsprogramm, das 42 verschiedene Sprachen unterstützt. Es basiert auf Googles Translate API – somit eigentlich eine schneller zu bedienende Variante von Googles Webservice.
    Kostenlos
    Download: iTranslate

    Wikipanion

    Wikipedia

    Wikipedia

    Wikipanion greift auf den Datenbestand von Wikipedia zurück, optimiert diesen aber für die Bildschirmgröße des iPhones und hat ein paar sehr nützliche Zusatzfeatures wie Volltextsuche von Wikipedia, Durchsuchen des aktuellen Eintrages, nachschlagen von Begriffen im Wiktionary-Wörterbuch, ohne die aktuelle Seite verlassen zu müssen u.v.m.
    Kostenlos
    Download: Wikipanion

    Samariter
    Ein iPhone-App vom österreichischen Samariterbund! Die gut bebilderten Erste-Hilfe-Anleitungen sollen bei Notfällen als Unterstützung dienen – oder für zwischendurch zum schnellen Auffrischen der Kenntnisse.
    Kostenlos
    Download: Samariterbund

    Suchdienste

    ÖBB Scotty
    ÖBB scottyWenn man einen Palm-User fragt, was ihm am iPhone abgeht, hört man überraschenderweise sehr oft “kein ÖBB-Streckenplan”. Dieser Makel ist nun behoben – mit ÖBB Scotty kann man sich österreichweit Zugverbindungen heraussuchenn. Neben der Zugverbindung an sich sieht man auch aktuelle Verspätungen und die Gleisnummer. Öfters gefahrene Strecken kann man als Favoriten abspeichern. Jetzt fehlt nur mehr die Funktion des direkten Ticketkaufs.
    Kostenlos
    Download: ÖBB - SCOTTY mobil

    Qando
    qandoMit dieser mobilen Anwendung kan man jederzeit unterwegs mit dem iPhone eine Fahrplanabfrage einholen und abspeichern – egal ob für Wien U-Bahn, Straßenbahn oder Bus und niederösterreichweit Zugverbindungen – damit überschneidet es sich etwas mit der Funktionalität vom vorher genannten ÖBB Scotty, von dem es auch die bequeme Favoritenfunktion gemein hat. Witzig ist jene Funktion, wo man sich eine Live-Streckeninformation darstellen lassen kann, d.h. man sieht am Display die Straßenbahn – in Echtzeit – zur Haltestation vorfahren. Was stört: Programm ist relativ absturzfreudig und beim Suchen kann man nicht einstellen, dass man z. B. nur Vorschläge sehen möchte, die das U-Bahn-Netz verwenden, aber nicht Straßenbahn und Bus.
    Kostenlos
    Download: qando

    AroundMe

    AroundMe

    AroundMe

    AroundMe erkennt dank GPS, wo ich mich gerade befinde und zeigt mir dann alle Banken, Tankstellen, Hotels, Taxistände u.v.m. an, die sich in der näheren Umgebung befinden. Der Dienst holt sich diese Informationen von Google Maps.
    Kostenlos
    Download: AroundMe

    WorldView
    Tausende von Webcams fotografieren permanent interessante Orte, Straßen, Landschaften u.v.m – WorldView bringt diese Welt in das iPhone. Einfach in der Suchmaske den Ort eingeben, schon präsentiert WorldView eine Liste mit Treffern – insgesamt hat Worldview derzeit eine Datenbank mit über 9.000 Webcams.
    Kostenlos
    Download: WorldView

    Multimedia

    FStream

    FStream

    FStream

    Es regen sich immer wieder Leute darüber auf, dass das iPhone keinen integrierten Radio hat – mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, ob dies nur eine lautstarke Minderheit ist, oder wirklich von vielen gewünscht wird. Dieser Mangel lässt sich jedenfalls ausmerzen – mit FStream. Dieses Programm kann auf nahezu jeden Onlineradiostream zugreifen, also z. B. auch auf den von fm4 oder OE1. Allerdings ist etwas Sucharbeit notwendig, um im Internet Informationen über die genaue Adresse des jeweiligen Livestreams zu finden.
    Kostenlos
    Download: FStream

    Shazam
    shazamMit Shazam kann man Musik identifizieren, die gerade im Radio oder im Fernsehen gespielt wird. Dazu speichert Shazam einen Audioausschnitt und vergleicht ihn dann mit einer Onlinedatenbank, wo viele Musikstücke abgelegt sind. Falls der Song gefunden wird (bei mir hat’s bis jetzt jedesmal geklappt), erfährt man den Namen und Interpreten und kann, wenn man möchte, den Song sofort im iTunes Store kaufen.
    Kostenlos
    Download: Shazam

    TV Select
    Endlich ein brauchbarer und vor allem kostenloser TV-Guide! TV Select verwendet als Datenquelle das TV-Magazin TV Digital, insgesamt stehen 60 TV-Sender zur Auswahl, wovon 20 zu Favoriten gemacht werden können, d.h. man kann immer nur 20 Sender auf einmal sehen. Für uns Österreicher fehlt leider noch (?) ATV, Puls4 und Austria9.
    Kostenlos
    Download: TV Select?

    Utilities

    Air Sharing

    Air Sharing

    Air Sharing

    Ein iPhone erscheint ja nicht wie ein iPod oder ein USB-Datastick auf dem Schreibtisch von Mac OS X. Wie kann man nun Dateien wie jpgs, pdfs,… auf das iPhone kopieren? Air Sharing ermöglicht dies – dazu wird ein webdav-Server am iPhone eingerichtet, auf den man dann vom Mac aus (wie auf einen Server) zugreifen kann. Eine WLAN-Station ist dazu allerdings zwingend notwendig.
    Preis: € 5,49
    Download: Air Sharing (Document Viewer, File Storage)

    iTie
    Vergessen, wie der Windsor-Knoten geht? Kein Problem, mit iTie haben Sie eine Anleitung für verschiedene Krawattenknoten immer dabei. iTie zeigt anhand von bebilderten Anleitungen, wie man die verschiedenen Krawattenknoten korrekt Schritt für Schritt bindet.
    Kostenlos
    Download: iTie - Krawattenknoten

    Night Stand
    nightstandMit dem kostenlosen “Night Stand” kann man das iPhone oder den iPod touch als digitale Zeitanzeige in großen, wahlweise roten, grünen oder blauen digitalen Lettern, nutzen. Hat zudem die Funktion “gerade gespielte Playlist nach einer gewissen Zeit automatisch stoppen”. Ich empfehle, es aber nur mit einer Dockingstation am Nachttisch zu betreiben, da wegen dieses Programms das iPhone nie in den Standby-Modus geht und deswegen den Akku rasch entleeren würde.
    Kostenlos
    Download: Night Stand

    1Password Pro
    Online-Shops, Foren-Logins und Seriennummern: Die Welt des Internets ist voller Passwörter, die im Idealfall der Sicherheit zuliebe voller wirrer Zeichenkombinationen strotzen. 1Passwort ist wie am Mac der Schlüsselbund ein zentrales Programm, wo man alle Passwörter ablegen (und aufrufen) kann. Besonders gelungen ist die Syncronisation mit der Desktop-Anwendung. So hat man auch unterwegs alle Passwörter bei sich.
    Kosten: € 5,99 (Version für den Desktop $ 40,00)
    Download: 1Password Pro

    Spiele

    The Secret of Monkey Island
    monkey islandPiraten! Abenteuer! Affen! Monkey Island spielte ich bereits 1990 auf meinem ersten Mac (Power Macintosh 6100!) und nun wurde es von LucasArts für das iPhone revitalisiert. Mit besserer Grafik (die Originalfassung kann aber mit einem Zweifinger-”Wisch” übers iPhone Display reaktiviert werden), durchgehend synchronisiert (englisch, mit deutschen Untertiteln) und überarbeiteter, live eingespielter Musik. Die Bedienung ist leider umständlich aber ansonsten hat dieses Spiel kein bischen seines Charmes verloren!
    Kosten: € 5,99
    Download: LucasArts

    Gehirnjoggen mit Dr. Kawashima
    GehirnjoggenDas Spiel trainiert das Gehirn, was genauso wichtig ist wie gesunde Ernährung und körperliche Übungen. Persönlich getestet von Dr. Kawashima, dem führenden Kopf des weltberühmten Gehirnjoggingspiels. Mit vielen altbewährten Favoriten und neuen Erfindungen, die verschiedene Teile des Gehirns stimulieren und den Geist wach und aktiv halten.
    Kosten: € 3,99
    Download: Brain Exercise with Dr. Kawashima

    Rolando

    Rolando

    Rolando

    Rolando ist das derzeit wahrscheinlich beste Spiel fürs iPhone/iPod touch und muss sich auch nicht vor Konkurrenten wie Nitendo Gameboy und Portable Playstation verstecken – im Gegenteil, dank der Technologien Multitouch und Accelerometer entsteht ein ganz neues Spielgefühl. Sinn des Spiels ist es, die Rolandos heil durch 36 Welten zu bringen.
    Kosten: € 4,99
    Download: Rolando

    Labyrinth
    LabyrinthLabyrinth nutzt ebenfalls den Accelerometer des iPhones – durch kippen des iPhones kann man die Kugel an div. Hindernissen vorbeisteuern.
    Kosten: € 2,39
    Download: Labyrinth

    Mac OS XSchlüsselbund von alten auf neuen Rechner übernehmen

    Mac OS X Schluesselbund Jeder Mac OS X-Rechner hat einen Schlüsselbund, dieser wird automatisch mit jedem Benutzer angelegt. Sinn des Schlüsselbunds ist es, dass man dort alle Passwörter, die man in div. Programme eingibt, zentral ablegen kann und nur ein Kennwort (normalerweise das Benutzerkennwort) benötigt, um auf alle Passwörter zugreifen zu können.

    Normalerweise funktioniert das ganz unauffällig im Hintergrund, wenn man zB. im FTP-Programm Transmit einen neuen Account anlegt, wird das eingegebene Passwort im Schlüsselbund abgespeichert, genauso Passwörter von Airportstationen, vom iTunes Store-Account, von eMail-Konten usw.

    D.h. im Laufe der Zeit sammelt sich eine große Anzahl an Passwörtern an, die man bei einem Wechsel auf einen neuen Computer natürlich gerne mitnehmen möchte. Wer den Migrationsassistenten nutzt, hat hier kein Problem, neben allen Programmen, Dokumenten und Einstellungen werden auch sämtliche Passwörter mit übernommen. Wer aber den neuen Rechner lieber sauber neu aufsetzt und die Dateien händisch rüber kopiert, kann im Programm Schlüsselbund aber nicht einfach alle Passwörter exportieren und am neuen Rechner importieren.

    Es ist zwar nicht offensichtlich, aber eigentlich sehr einfach:

    der Schlüsselbund befindet sich hier:
    Heimverzeichnis >> Library >> Kechains

    Ablauf:

    • kontrollieren, ob der Keychain auf beiden Rechnern login.keychain heißt
    • überprüfen, ob auf beiden Rechnern die aktuelle Benutzer identische Passwörter haben (ansonsten mit dem Schlüsselbunddienstprogramm angleichen)
    • nun den Schlüsselbund vom alten Rechner auf den neuen kopieren
    • sicherstellen, dass das Schlüsselbunddienstprogramm geschlossen ist, nun am neuen Rechner die Datei login.keychain in den Papierkorb ziehen
    • nun die login.keychain-Datei vom alten Rechner auf in den Keychains-Ordner vom neuen Rechner ziehen
      nun Rechner neu starten
    • danach in den Keychains-Ordner gehen und die Datei login.keychain doppel klicken

    Fertig – nun ist der Schlüsselband vom alten Rechner aktiv – mit allen bisher gesammelten Passwörten

    Pointen Oktober 2009

    “Here is some very good news. At NASA, the countdown is on. After years of wasting taxpayer money on research to increase the quality of life here on Earth and all that rubbish, NASA is finally doing something cool. They’re blowing up the moon!” – Craig Ferguson

    “So they’re going to attack the moon, and they’re going to be looking for water. And I thought, well, that’s pretty much sounds like our government — bomb first, look for evidence later. That’s the way we do business.” – David Letterman

    “Nobel Prizes in science were awarded yesterday, and the three winners in physics are known as the ‘masters of light.’ Not to be confused with Dick Cheney, known as the ‘prince of darkness.’” – David Letterman

    “Obama said he will attend the ceremony in Oslo if he’s not too busy with the two wars he’s conducting.” – Bill Maher

    “And according to USA Today, car thefts are now at a 20-year low. Well, sure, it’s hard to steal a car when the owner’s living in it.” – Jay Leno

    “One of the top selling costumes this Halloween is a vampire version of President Obama called ‘Barackula.’ Also very popular is the vampire version of former Vice President Dick Cheney, called ‘Dick Cheney.’” – Conan O’Brien

    “Former President George W. Bush made his debut as a motivational speaker. Afterwards, Bush said, ‘The crowd was so motivated, many of them left halfway through.’” – Conan O’Brien

    “In a speech in Canada, former President George W. Bush said he was proud that when he was in office he didn’t sell his soul, which is true. He rented it to Dick Cheney, who then sublet it to Halliburton, but it’s totally different.” – Jay Leno

    “It’s getting nasty. Cheney said that when it comes to Afghanistan, Obama seems to be ‘afraid.’ Afraid? Isn’t Cheney the one that was hiding in the underground bunker?” – Jay Leno

    “Well, according to CBS News, President Obama has played more golf in nine months than George Bush in nearly three years. Actually, Obama’s a good golfer. You know what his handicap is? Joe Biden.” – Jay Leno

    “Some people are already criticizing the Obama’s decision to cut the pay of the executives at companies that received bailout money. They say this could cause a lot of these guys to quit. Because you wouldn’t want to lose the geniuses who lost us hundreds of billions of dollars.” – Jay Leno

    Quicktipp: Font-Caches löschen

    FontNuke

    FontNuke

    Font-Caches dienen dazu, die wichtigsten Informationen der vorhandenen (aktiven) Schriften zu sammeln (welche Schnitte vorhanden, welche Glyphen enthält Schrift, Kerningtabellen,…) und diese Informationen zwischenzuspeichern, damit Mac OS X und Drittprogramme diese Informationen nicht jedesmal neu überprüfen müssen.

    Eigentlich eine schöne Sache, allerdings kommt es immer wieder vor, speziell wenn man als Graphiker oft Schriften aktiviert und deaktiviert, dass sich manche Schriften nicht mehr aktivieren lassen oder manche Programme Buchstabensalat anzeigen (zB. Entourage).

    Nun sollte ich alle Pfade auflisten, die man löschen kann, damit der Font-Cache neu aufgebaut wird, dank des Programms Fontnuke ist das aber nicht notwendig, mit dieser Freeware kann man automatisiert folgende Caches löschen:

    • die des Betriebssystems
    • Fontcaches von den Adobe Programmen
    • Fontcache von Quark XPress
    • Fontcache von den Microsoft Programmen

    Achtung:

    • anschließend ist ein Neustart zwingend notwendig, deswegen am besten vor dem Starten von Fontnuke alle offenen Dokumente speichern und Programme beenden
    • falls man mit der Mac OS X eigenen Schriftsammlung arbeitet, muss man anschließend alle Schriften wieder deaktivieren, die man vorher manuell deaktiviert hat

    Download: FontNuke Homepage

    Late Night Pointen Februar 2009

    David Letterman: The Obamas…taking a vacation on Martha’s Vineyard. When something like that happens, it’s like a big deal for the community. And people on Martha’s Vineyard…are going crazy and they’re buying Obama t-shirts, they’re buying Obama mugs, they’re buying Obama caps. The only thing they’re not buying is Obama’s healthcare plan.

    David Letterman: But…on Martha’s Vineyard, they’re serving a new drink inspired by Obama – it’s an Obamarita. After three Obamaritas, a $9 trillion deficit doesn’t look so bad.

    Conan O’Brien: The latest rumor is that President Obama is going to have dinner on Martha’s Vineyard with Oprah Winfrey. … That’s right, ladies and gentlemen. The most powerful person in the free world is going to have dinner with President Obama.

    Bill Maher: So they’re going to have a run off election in Afghanistan. That’s when the Taliban shows up and everyone runs off.

    Bill Maher: That is what American democracy has come down to at town halls: old people and gun nuts, which is a terrible combination. Somebody yelled AK-47, and an old lady yelled bingo.

    Dave Letterman: 90% of all paper money in this country has traces of cocaine. Talk about your stimulus money.

    Conan O’Brien: President Obama was in Montana today. That’s right. He met with residents, he held a town meeting and then he went fly-fishing. It’s true. Montana residents came from miles around for the once in a lifetime chance to see a black guy fly-fishing.

    Bill Maher: And who put this idea in their heads? Sarah Palin, who has settled in to her job very well, an unemployed right-wing blogger. Apparently Sarah Palin quit her job as Governor of Alaska to spend more time on Facebook. I’m serious. She’s on Facebook every day now. Because this is the proper forum to confront the President of the United States on the most important issue of our day, a social networking site for teenagers.

    Stephen Colbert: I am ecstatic. We are close to defeating President Obama’s evil plan to keep people healthy. The president is so desperate that he resorted to publishing an op-ed called ‘Why We Need Health Care Reform’ in yesterday’s New York Times. Textbook sign of surrender. … Of course the president blamed our problems on the health insurance industry, but where is the balance? Why won’t the Times print the insurance companies editorials, like this one I got today. Dear Mr. Colbert, we regret to inform you that we cannot cover your hip surgery due to your pre-existing wrist injury.

    Conan O’Brien: Tomorrow, President Obama is taking his family to Yellowstone Park, to see Old Faithful. … Meanwhile, Hillary Clinton returns from overseas to see Old Unfaithful.

    Jimmy Fallon: “ohn Edwards…finally admitted that he’s the father of his mistress’ baby after denying it for over a year. So, it’s a pretty classic case of whoever denied it, supplied it.

    Wie man vom bisherigen iPhone auf ein neues iPhone wechselt

    Der Wechsel von zB. einem iPhone 3G auf ein neues iPhone 3GS ist eigentlich recht einfach (wenn man weiß wie), erstaunlicherweise findet man aber kein wirklich praxisgerechtes How-To auf Apples Homepage.

    Deswegen hier kurz die einzelnen Schritte:

    • Das alte iPhone ein letztes Mal mit iTunes syncronisieren. Danach kontrollieren, ob in Menüleiste iTunes >> Einstellungen >> Reiter “Geräte” bei “Geräte-Backups” das alte iPhone in der rechten Spalte als letztes Sicherungszeit eine Uhrzeit von heute angegeben hat
    • Danach die SIM-Karte aus dem alten iPhone herausnehmen und ins neue iPhone einsetzen. Anschließend das neue iPhone mittels USB mit dem Mac verbinden und einschalten.
    • Nun ist entscheidend, ob das neue iPhone bereits die aktuellste Version des iPhone-Betriebssystems installiert hat (für den Fall, dass am alten iPhone auch die neueste Version installiert ist, dies ist deswegen wichtig, weil man nicht das Backup eines anderen iPhones verwenden kann, wenn die Betriebssystemversion des neuen iPhones älter ist als vom alten iPhone):
      • Falls nein, wird man nun von iTunes informiert, dass es ein Update gibt und ob man es installieren möchte – in diesem Fall auf den OK-Button klicken und Update durchführen. Nach dem Aktualisieren fragt iTunes blöderweise nicht mehr nach, ob man die Daten vom alten iPhone übernehmen möchte. In diesem Fall muss man nach der Softwareaktualisierung das iPhone wieder auf den Fabrikszustand zurücksetzen, dazu im iTunes das neue iPhone markieren, dann rechts beim ersten Reiter auf “Wiederherstellen” klicken. Nun wird das iPhone zurückgesetzt (die gerade vorher erst installierten Updates bleiben aber erhalten!) und danach geht es wie nachfolgend beschrieben weiter
      • Falls ja, erkennt iTunes, dass dies nun ein neues iPhone ist und dass es ein Backup von einem älteren iPhone gibt und fragt deswegen, ob man das neue iPhone ganz neu aufsetzen möchte, oder von einem bestehenden Backup wiederherstellen möchte. Wir wählen in diesem Fall “wiederherstellen” aus und nun kann man in einem Popup-Menü das letzte Backup vom alten iPhone auswählen
    • Danach vergehen manchmal bis zu 10 Minuten, bis das neue iPhone neu hochfährt und nun alle Einstellungen, persönliche Dateien (zB. eMails), Musik und Programme des alten iPhones besitzt
    • Falls man das alte iPhone an jemanden weitergibt, sollte man sicherheitshalber wirklich genau überprüfen, ob tatsächlich am neuen iPhone alle persönlichen Daten des alten iPhones aufscheinen
    • Falls ja, muss man nun das alte iPhone resetten, dazu im Menü auf Einstellungen >> Zurücksetzen >> Inhalte & Einstellungen löschen (dazu muss man bereits die SIM-Karte des neuen Besitzers des alten iPhones einsetzen)
    • Anschließend kann man das alte iPhone am Mac des neuen Besitzers anschließen und erstmalig im iTunes konfigurieren
    ←Older